Street Photography.

STREET: AUF DER SUCHE NACH DEM ZUFALL

Warum mich die Street-Fotografie so fasziniert, weiß ich eigentlich selber nicht so genau. Sie entspricht eigentlich überhaupt nicht meinem Wunsch nach kontrollierter und geplanter Ästhetik, die ich in meiner Landschaftsfotografie gerne auslebe. Dennoch unternehme ich immer wieder gerne Städtetrips und fotografiere das öffentliche Leben.

Doch was ist diese Street-Fotografie eigentlich? Im Grunde geht es darum, durch die Städte zu gehen und den Alltag zu dokumentieren. Dieses Genre wurde spätestens mit Aufkommen der Kleinbildkameras in den 1930er Jahren populär. Es ist die Suche nach Situationen und Zufällen, um diese auf eine ästhetische Art und Weise festzuhalten.  Es ist die Suche nach einzigartigen Momenten, die es so weder davor gegeben hat noch jemals wieder geben wird. Momente, die dank der Fotografie für alle Ewigkeiten festgehalten werden. Street-Fotografie bedeutet für mich, einen Moment einzufrieren und in einem Foto eine Geschichte zu erzählen. Filmemacher haben für ihre Geschichte 120 Minuten Zeit - ich jedoch nur eine Hundertsel Sekunde. Dafür ergeben sich mir auf solchen Touren immer wieder neue Geschichten, immer wieder neue zufällige Situationen - es wird so nie langweilig. Und das ist vielleicht die Antwort auf die einleitende Frage.

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Street Fotografie - Über Geschichten in einer Hundertselsekunde

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